Computertomographie, CT

Mit einer rotierenden Röntgenröhre werden bei einem spiralförmigen Abtasten dünne Schnittbilder des Körpers erzeugt. Diese werden zu zwei- oder dreidimensionalen Ansichten, teilweise auch farbig verarbeitet. Die CT ist eine schnelle, universelle und robuste Bildgebung. Nachteilig ist die relativ hohe Strahlenbelastung.

Die Computertomographie ist eine technische Weiterentwicklung klassischer Röntgenverfahren mit dem Ziel Teile des Körpers überlagerungsfrei abzubilden. Der rasante technische Fortschritt der CT-Entwicklungen ermöglicht heute die Bilderfassung mit sehr vielen und dünnen Schichten und damit universelle Einsatzmöglichkeiten. Durch die nur wenige Sekunden dauernde Datenerfassung ist die CT deshalb u.a. sehr gut bei Schwerkranken oder für die Herzdiagnostik geeignet.

Mit anschließenden Computerauswertungen können die Daten zu beliebigen Rekonstruktionen in allen Raumebenen verwendet werden.

Zur Verbesserung der Aussagefähigkeit ist bei Untersuchungen der Kopfes, des Brustkorbs und Bauches sowie bei Gefäßdarstellungen die Gabe eines jodhaltigen Kontrastmittels in die Armvene erforderlich.

Was ist zu beachten?

Die gesamte Untersuchung dauert zwischen 5 bis 10 Minuten.

Bei Untersuchungen des Bauches müssen Sie 30 bis 120 Minuten vor Untersuchungsbeginn eine kontrastmittelhaltige Flüssigkeit trinken.

Wenn Sie bei Diabetes mellitus mit einem metforminhaltigem Medikament behandelt werden, setzen Sie nach Rücksprache mit Ihrem Hausarzt die Einnahme am Tag der Untersuchung und 2 Tage danach aus.

Vor der Gabe des Kontrastmittels in die Armvene müssen wir uns überzeugen, dass Ihre Schilddrüse und die Nieren in Ordnung sind. Lassen Sie von Ihrem Hausarzt oder Überweiser folgende Laborwerte bestimmen: Kreatinin, GFR und TSH basal.

Bringen Sie außerdem ggf. vorhandene Befundberichte, Ihren Allergiepass und Ihre Medikamentenliste mit.

Dank modernster Technik wird die Strahlenbelastung auf das nötige Minimum reduziert.
Dennoch sollte die CT besonders bei Kindern und Jugendlichen nur zum Einsatz kommen, wenn das Krankheitsbildes nicht mit anderen Methoden (z.B. Ultraschall, MRT) geklärt werden kann. Wegen der hohen Strahlenbelastung ist die Untersuchung für Schwangere nicht geeignet. Informieren Sie uns auch, wenn Sie stillen und wir ein Kontrastmittel verwenden müssen.

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